Selbstorganisation:Seminar Berlin:Mitschrift Schnorren
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Dieser Text ist eine Mitschrift vom Workshop „Schnorren“, der am 12. März 2006 in der Offenen Uni BerlinS statt fand und Teil eines Selbstorganisierungs-' Grundkurs' war.
[Bearbeiten] Grundsätzlich Nützliches zum Schnorren bei Firmen
- Eigener Verein oder Kontakt zu einem (z.B. für Spendenquittungen)
- Zeitungsprojekt (z.B. für Rezensionen oder Anzeigentausch)
- Konkretes Projekt (Radioprojekt usw.)
[Bearbeiten] Baumaterialien
- Auf Baustellen nach Resten fragen oder aneignen
- Abrisshäuser (dort ist es oft möglich, nach Absprache viele nützliche Dinge auszubauen, z.B. Heizkörper, Elektrik-Installation, Fenster usw.)
- Reste in Baumärkten schnorren
- Spenden von baubiologischen Firmen
- Hilfreich: Branchenbuch „Ecoworld“
- Tischlereien anfragen
[Bearbeiten] Büromaterialien
- Aus kommerziellen Büros wegschleppen
[Bearbeiten] Mobilität
- Am Wochenende in Zügen: auf Wochenendtichet (gilt für bis zu fünf Personen „einschnorren“
- Mitfahrzentrale für BahnfahrerInnen: http://www.studenten-wg.de/mitbahnen.html, http://www.mitbahnzentrale.de/
- Trampen
- Auto kollektiv nutzen, z.B. Stattauto
- Diesel-PKW auf Pflanzenöl-Nutzung umbauen und kostenloses Fett nutzen (z.B. von Imbiss-Läden)
[Bearbeiten] Bücher, CDs, Software, Küchenwerkzeuge
- Kostenlose Rezensionsexemplare für Besprechungen („Rezensionen“) in Zeitungen o.Ä. anfordern
- Nötig: Kontakt zu freien Radios, Zeitungsprojekten, eigene Website
- Wichtig: Rezension tatsächlich machen und Belege an Verlage & Co. senden, da ansonsten Quellen für dich und andere versiegen können
[Bearbeiten] Fahrräder
- Fahrrad-Versteigerungen (von vergessenen Fahrrädern)
- Fahrrad-Werkstätten, wo Fahrräder zum Selbstkostenpreis erworben werden können
- Für Berlin: Fahrradwerkstatt in Gitschiner Str. 15
[Bearbeiten] Übernachtungen, Schlafplatz
[Bearbeiten] Essen
- Buffets in Hotels nutzen
- Nötig: Offiziell wirkende Kleidung, arroganter Gestus und Sprache
- Containern
- Auf Märkten schnorren
- Läden anfragen
[Bearbeiten] Geld
- Stiftungen
- Nötig: Übersichten über diverse Stiftungen (gibt es in Buchform)
- Bildungseinrichtungen, DGB & Co. (die selber keine Basis haben, welche z.B. Seminre durchführen könnte
- Wettbewerbe (für Berlin: Youthbank)
- Für JournalistInnen, PhotographInnen & Co: VG Wort, VG Bildkunst
[Bearbeiten] Internet, Telefon
- W-Lan (Internet per Funkverbindung) nutzen in Berlin: http://www.freifunk.net
- Leute im eigenen Wohnumfeld anfragen wegen bestehender Flatrates (Pauschalgebür für unbeschränktes Surfen bzw. Telefonieren) und gemeinsamer Nutzung
- Internet-Telefonie: http://www.zipgate.de
- Surfen in Unis oft unreglementiert möglich
[Bearbeiten] Kleidung
- Flohmarkte
- Umsonst-Läden
- Kleiderkammer
[Bearbeiten] Stoffreste
- Schneidereien anfragen
[Bearbeiten] Messen
- Nach Ende von Messen wird praktisch fast alles zu Müll (z.B. Essen, Mobilär, Teppiche usw.)
- In der Abbauphase kann – je nach At der Messe – einiges „abgegriffen“ werden
- Umsonst auf Messe
- Sich als Presse-Mensch akkreditieren lassen (nötig: Presseausweis oder Auftrag seitens der konkreten Zeitung plus Belege, z.B. Name im Impressum)
- Als Lieferantin
- Bei Ausstellerinnen anfragen und über diese Zugang bekommen
[Bearbeiten] Strukturierung der Informationen auf dieser Seite
- Eine Übersicht zu Selbstorganisation bzgl. Dinge besorgen, Essen, Mobilität, ... (die hier aufgeführten Dinge) zu erstellen, ist das Ziel der Seite http://www.anders-leben.tk, welche genau in diese Kategorien eingeteilt ist.

